Welche Tiere leben auf den Azoren?
- Azoren
Faszination an Land, in der Luft und im Atlantik
Tiere an Land: Von grünen Weiden zu besonderen Inselbewohnern
Wer über die Azoren reist, begegnet Tieren oft schon auf dem Weg zum nächsten Aussichtspunkt. Kühe stehen auf grünen Weiden, Pferde grasen an Hängen und zwischen Mauern und Pflanzen bewegen sich kleine Inselbewohner. Manche Arten kamen mit den Menschen auf die Inseln. Andere gehören zur ursprünglich heimischen Tierwelt und haben sich auf dem abgelegenen Archipel eigenständig entwickelt.
Kühe, Schafe und Ziegen: Tiere der azoreanischen Kulturlandschaft
Kühe gehören zum vertrauten Bild der Azoren. Die grünen Weiden erzählen zugleich von der Landwirtschaft der Inseln: Milch und Käse sind eng mit ihr verbunden. Besonders bekannt ist der Käse von São Jorge. Mehr über diesen Inselkäse erfahren Sie in unserem Beitrag über typische Spezialitäten der Azoren. Neben Rindern gehören auch Schafe und Ziegen zur Nutztierhaltung. Bei einer Fahrt über die Inseln lohnt deshalb nicht nur der Blick auf die Küste: Auch die Weiden erzählen vom Alltag der Menschen. Diese Nutztiere wurden auf die Azoren gebracht; sie gehören nicht zur endemischen Tierwelt.
Am schönsten lassen sich die Tiere von öffentlichen Wegen aus beobachten. Halten Sie Abstand, besonders zu Muttertieren mit ihren Jungen, und lassen Sie Zäune und Weidetore geschlossen. Führt eine Herde über die Straße, fahren Sie langsam und warten Sie, bis die Tiere passiert haben.
Pferde und Reiten: Faial aus einer anderen Perspektive
Ein Ausritt verändert den Blick auf die Landschaft. Statt von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt zu fahren, folgen Sie Wegen durch Wiesen und Wälder und erleben die Insel im Rhythmus des Pferdes. Auf Faial gibt es geführte Reitausflüge mit Lusitano- und Cruzado-Pferden.
Unser Ausflugstipp: Unser Angebot zum Reiten auf Faial verbindet eine Einführung mit einem geführten Trail. Wir stimmen den Ausritt mit Ihrer Reiterfahrung ab; die jeweiligen Teilnahmebedingungen sind dabei zu beachten.
Der Azoren-Abendsegler: Ein endemisches Säugetier
Deutlich kleiner und leichter zu übersehen ist der Azoren-Abendsegler (Nyctalus azoreum), auch Azorenfledermaus genannt. Er kommt ausschließlich auf den Azoren vor und ist das einzige endemische Landsäugetier des Archipels. „Endemisch“ bedeutet, dass eine Art natürlicherweise nur in einem bestimmten Gebiet vorkommt.
Eine Besonderheit dieser Fledermaus ist ihre gelegentliche Aktivität am Tag. Mit etwas Glück können Sie sie bereits bei Tageslicht bei der Insektenjagd beobachten, auch wenn sie überwiegend nachts aktiv ist. Baumhöhlen und andere geschützte Quartiere bieten ihr Rückzugsmöglichkeiten. Solche Ruheplätze sollten ungestört bleiben.
Eidechsen, Schmetterlinge und kleine Entdeckungen
Zwischen Steinmauern, Blüten und Blättern gibt es auch ohne Fernglas viel zu entdecken. Zu den auf den Azoren eingeführten Reptilien gehört die Madeira-Mauereidechse (Teira dugesii). Schmetterlinge und andere Insekten ergänzen die Tierwelt der Gärten und Landschaften.
Gerade mit Kindern lohnt es sich, unterwegs Zeit für diese kleinen Beobachtungen einzuplanen. Welche Tiere sitzen auf einer Mauer? Welche Insekten besuchen die Blüten? Beobachten und fotografieren Sie, ohne Tiere einzufangen oder ihre Verstecke zu verändern.
Vögel auf den Azoren: Zwischen Lorbeerwald und Atlantik
Die Vogelwelt führt Sie in ganz unterschiedliche Landschaften. Im Osten São Miguels lohnt sich der Blick ins Geäst der Lorbeerwälder. An den Küsten und auf dem Meer prägen dagegen Seevögel die Beobachtungen. Manche Arten fallen durch ihre Rufe auf, andere verlangen Geduld und einen geschulten Blick.
Der Priolo: Ein seltener Vogel auf São Miguel
Der Azorengimpel (Pyrrhula murina), auf Portugiesisch Priolo genannt, lebt ausschließlich im Osten São Miguels. Sein graubrauner Körper und die schwarzen Kopfpartien wirken eher zurückhaltend. Gerade darin liegt der Reiz einer Beobachtung: Zwischen den Zweigen einen Vogel zu entdecken, dessen natürlicher Lebensraum auf diesen kleinen Teil der Welt begrenzt ist.
Der Schutz und die Wiederherstellung der heimischen Wälder haben zur Erholung seines Bestands beigetragen. Die portugiesische Vogelschutzorganisation SPEA nennt Juni bis September als günstigere Zeit, um den Priolo zu beobachten. Im Centro Ambiental do Priolo erfahren Sie mehr über seinen Lebensraum. Unser Beitrag über Nordeste auf São Miguel hilft Ihnen, die Vogelbeobachtung mit weiteren Entdeckungen in der Region zu verbinden.
Der Cagarro: Die unverwechselbaren Stimmen der Küste
Den Gelbschnabelsturmtaucher (Calonectris borealis) bemerken Reisende manchmal zuerst mit den Ohren. Seine auffälligen Rufe gehören während der Brutzeit zur nächtlichen Geräuschkulisse vieler Küstenabschnitte. Auf den Inseln heißt der Seevogel Cagarro.
Tagsüber lässt sich sein Gleitflug über dem Wasser beobachten. Lange, schmale Flügel tragen ihn dicht über die Wellen; zum Brüten kehrt er an die Küsten zurück. Mehr über seine Lebensweise und den Schutz der Brutplätze lesen Sie in unserem Beitrag über die Gelbschnabelsturmtaucher auf den Azoren.
Die Monteiro-Sturmschwalbe: Eine seltene Seevogelart
Zu den besonderen Vögeln gehört auch die Monteiro-Sturmschwalbe (Hydrobates monteiroi). Sie brütet ausschließlich auf den Azoren, unter anderem auf kleinen vorgelagerten Inseln bei Graciosa. Der dunkle Seevogel mit dem weißen Bereich am Schwanzansatz verbringt viel Zeit auf dem Meer.
Für Beobachtungen nennt SPEA vor allem April bis September. Von ähnlichen Sturmschwalben ist sie für ungeübte Beobachter kaum sicher zu unterscheiden. Eine fachkundig begleitete Ausfahrt hilft, die kleinen Seevögel auf dem Meer zu erkennen, ohne ihre empfindlichen Brutplätze zu betreten.
Habicht oder Bussard: Welcher Vogel ist auf der Azorenflagge?
Die Flagge zeigt einen goldenen Habicht, auf Portugiesisch „açor“. Über ihm stehen neun Sterne für die neun Inseln. Der Greifvogel, den Sie auf den Azoren am Himmel beobachten können, ist dagegen häufig ein Mäusebussard. Die dort vorkommende Unterart heißt Buteo buteo rothschildi.
Dazu gibt es eine bekannte Seefahrergeschichte: Frühe portugiesische Seefahrer sollen die Bussarde für Habichte gehalten und die Inseln nach den vermeintlichen „açores“ benannt haben. Diese Verwechslung ist eine verbreitete Erklärung für den Inselnamen. Historisch zweifelsfrei geklärt ist seine Herkunft jedoch nicht.
Vögel beobachten: Wald, Küste oder offenes Meer?
Für den Priolo führt die Reise in den Osten São Miguels; für Seevögel richtet sich der Blick von der Küste hinaus auf den Atlantik. Ein Fernglas macht dabei oft mehr aus als eine lange Artenliste. Wer gezielt eine seltene Art entdecken möchte, plant am besten eine passende Führung ein. Für eine erste Begegnung mit der Vogelwelt genügt dagegen häufig eine ruhige Pause am Weg: lauschen, warten und Bewegungen zwischen Zweigen oder über den Wellen verfolgen.
Wale und Delfine auf den Azoren beobachten
Eine Rückenflosse an der Oberfläche, ein Atemstoß oder eine Fluke, die langsam im Wasser verschwindet: Tierbeobachtung auf dem Atlantik lebt von aufmerksamen Momenten. Rund um die Azoren kommen sowohl ganzjährig anwesende als auch wandernde Wal- und Delfinarten vor. Ein Teil der Faszination liegt darin, die Tiere in ihrem eigenen Lebensraum zu entdecken.
Welche Delfine leben auf den Azoren?
Zu den regelmäßig beobachteten Delfinen gehören der Gemeine Delfin, der Große Tümmler und der Rundkopfdelfin. In den wärmeren Monaten kommen Atlantische Fleckendelfine hinzu. Auf einer Ausfahrt lohnt es sich, auf Körperform, Färbung und das Zusammenspiel der Tiere zu achten: Nicht jede Rückenflosse gehört zur gleichen Art.
Der Rundkopfdelfin fällt durch seinen gerundeten Kopf auf, ältere Atlantische Fleckendelfine durch ihre Fleckenzeichnung. Guides helfen Ihnen, solche Merkmale zu erkennen. Lassen Sie zwischendurch die Kamera sinken: Eine ganze Gruppe beim Auftauchen und Weiterziehen zu verfolgen, eröffnet einen anderen Blick als die Suche nach dem einzelnen Foto.
Wann und wo lassen sich Delfine beobachten?
São Miguel, Pico und Faial sind geeignete Ausgangspunkte für geführte Wal- und Delfintouren. Delfinbeobachtungen sind grundsätzlich zu unterschiedlichen Jahreszeiten möglich; die Artenzusammensetzung verändert sich im Jahresverlauf. Für eine größere Vielfalt ist besonders der Sommer interessant. Dann sind neben regelmäßig anwesenden Arten auch wärmeliebende Gäste unterwegs.
Planen Sie eine Bootstour möglichst nicht erst für den letzten Urlaubstag. So bleibt Spielraum, wenn Wind oder Seegang eine Verschiebung nötig machen. Welche Tiere sich zeigen, bleibt bei jeder Ausfahrt offen.
Pottwale und wandernde Bartenwale
Pottwale kommen ganzjährig in den Gewässern der Azoren vor. Für die Nahrungssuche tauchen sie tief ab. Im Frühjahr ziehen außerdem große Bartenwale wie Blau- und Finnwale durch die Region. Auch Buckelwale werden beobachtet, allerdings seltener. Schon ein Atemstoß über der Wasseroberfläche oder eine langsam abtauchende Fluke macht deutlich, wie groß diese Tiere sind.
Wer vor allem wandernde Großwale sehen möchte, kann die Reise auf das Frühjahr ausrichten. Für Blau- und Finnwale nennt die Internationale Walfangkommission besonders April bis Juni. Ein längerer Aufenthalt lässt sich gut mit Wanderungen und Entdeckungen an Land verbinden.
Unser Reisetipp: Die Whale-Watching-Reise auf São Miguel enthält drei Bootstouren zur Wal- und Delfinbeobachtung. Hinweise zur Auswahl und Durchführung einer respektvollen Ausfahrt finden Sie in unserem Beitrag Whale Watching mit Respekt.
Unsere Azorenreisen für Naturentdecker
Möchten Sie mehrere Tage für Walbeobachtungen einplanen, Naturausflüge mit Wanderungen verbinden oder mit der Familie verschiedene Inseln kennenlernen? Diese Reisen setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Eintauchen in die Unterwasserwelt der Azoren
Unter der Wasseroberfläche setzt sich die vulkanische Landschaft fort. Felsformationen, Fischschwärme und die Weite des offenen Atlantiks machen Schnorchel- und Tauchausflüge abwechslungsreich. Dabei unterscheiden sich küstennahe Plätze deutlich von weit draußen gelegenen Unterwasserbergen. Wählen Sie den Ausflug nach Ihrer Schwimm- oder Taucherfahrung und der Lage des Reviers.
Mobula-Rochen und Mantas: Begegnungen im offenen Meer
Mit weiten Flossenschlägen ziehen Rochen durch das Blau. Bekannt sind die Azoren unter anderem für Ansammlungen des Teufelsrochens Mobula tarapacana. Solche Gruppen werden besonders im Sommer an Unterwasserbergen wie der Princess Alice Bank und am Ambrósio bei Santa Maria beobachtet. Neben diesen Teufelsrochen werden auch Mantarochen in den Gewässern des Archipels beobachtet.
Unser Ausflugstipp: Die Princess Alice Bank liegt weit draußen im Atlantik. Unser Schnorchelausflug zur Princess Alice Bank verbindet die Bootsfahrt mit einer Einweisung und Zeit im Wasser. Er wird von Juli bis September angeboten. Wegen der langen Ausfahrt und möglicher Strömungen ist er sorgfältig zu planen. Gerätetauchgänge sind ein anderes Erlebnis und setzen dort entsprechende Taucherfahrung voraus.
Meeresschildkröten: Reisende im Atlantik
Auch Meeresschildkröten durchqueren die Gewässer der Inselgruppe. Am häufigsten kommt hier die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta) vor. Eine Begegnung kann sich bei einer Bootsfahrt oder im Wasser ergeben, lässt sich aber nicht einplanen. Halten Sie Abstand und versperren Sie einem Tier weder den Weg noch den Zugang zur Wasseroberfläche.
Walhaie: Besondere Gäste vor Santa Maria
Der Walhai (Rhincodon typus) ist ein Fisch und ernährt sich als Filtrierer. Innerhalb der Azoren ist besonders Santa Maria für Begegnungen mit ihm bekannt. Dokumentierte Sichtungen konzentrieren sich dort auf die warme Jahreszeit, mit einem Schwerpunkt im August und September. Auch in diesem Zeitraum schwankt sein Auftreten. Verbinden Sie einen Aufenthalt deshalb mit weiteren Entdeckungen über und unter Wasser.
Unser Ausflugstipp: Für einen anderen Zugang zur Unterwasserwelt bietet sich unser geführter Schnorchelausflug vor Terceira an. Bootsfahrt, Einweisung und Schnorchelausrüstung gehören zum Angebot. So entdecken Sie die Küstengewässer vom Wasser aus und können den Ausflug mit weiteren Erlebnissen auf Terceira verbinden.
Sie möchten die Unterwasserwelt näher kennenlernen? Unser Beitrag über das Tauchen auf den Azoren stellt verschiedene Tauchplätze und ihre Besonderheiten vor.
Gibt es giftige oder gefährliche Tiere auf den Azoren?
Ja, auch auf den Azoren kommen Tiere vor, deren Giftwirkung für Menschen gefährlich werden kann. Ein wichtiges Beispiel ist die Portugiesische Galeere im Meer und an Stränden. Für die Reiseplanung lohnt die Unterscheidung zwischen solchen Gifttieren und Tieren, die etwa durch Stacheln verletzen können.
Was sollten Sie an Land beachten?
Wer an giftige Tiere denkt, hat oft Schlangen oder Spinnen vor Augen. Schlangen gehören nicht zur ursprünglich heimischen Landfauna der Azoren. Spinnen und stechende Insekten sind dagegen Teil der Tierwelt. Greifen Sie nicht unbesehen in Spalten oder unter Steine und lassen Sie unbekannte Tiere unberührt. Auch bei kleinen Tieren ist Beobachten die bessere Wahl als Anfassen.
Portugiesische Galeere: Abstand halten, auch am Strand
Die Portugiesische Galeere (Physalia physalis) ist an ihrem bläulichen, manchmal rosa schimmernden Schwimmkörper zu erkennen. Unter ihm hängen lange Tentakel mit Nesselzellen. Eine Berührung kann starke Schmerzen und schwere Hautverletzungen auslösen. Auch angespülte Tiere können noch nesseln.
Berühren Sie eine Galeere niemals. Halten Sie Kinder und Haustiere fern und beachten Sie örtliche Warnhinweise. Nach einem Kontakt verlassen Sie das Wasser und holen Sie Hilfe bei der Wasserrettung oder medizinischem Personal. Bei Atemnot oder anderen schweren Beschwerden wählen Sie den Notruf
Quallen und Seeigel: Nicht jede Verletzungsgefahr ist dieselbe
Auch Quallen können durch ihre Nesselzellen Beschwerden verursachen. Bei Seeigeln besteht eine Verletzungsgefahr durch ihre Stacheln, etwa beim Darauftreten. Nutzen Sie ausgewiesene Badebereiche und achten Sie darauf, wohin Sie treten oder greifen. Aktuelle Warnungen am Badeplatz sind hilfreicher als eine pauschale Einschätzung für die gesamte Inselgruppe.
Weitere Hinweise zu Wetter, Naturgefahren und zur allgemeinen Reiseplanung finden Sie in unserem Blogbeitrag Sind die Azoren gefährlich?.
Welche Insel und welche Reisezeit passen zu Ihnen?
Welche Tiere möchten Sie besonders gern erleben? Die Übersicht hilft, Inseln und Reisezeit aufeinander abzustimmen. Die Zeitfenster beschreiben Beobachtungsmöglichkeiten; die Bedingungen vor Ort entscheiden über die jeweilige Ausfahrt.
| Tier oder Erlebnis | Wo? | Wann? | Für Ihre Planung |
|---|---|---|---|
| Priolo | Osten São Miguels | Juni bis September günstiger | Fernglas mitnehmen; mit dem Priolo-Umweltzentrum verbinden. |
| Monteiro-Sturmschwalbe | Unter anderem Gewässer bei Graciosa | April bis September günstiger | Spezialisierte Begleitung zur Artbestimmung einplanen. |
| Delfine | Zum Beispiel São Miguel, Pico und Faial | Je nach Art ganzjährig; größere Vielfalt im Sommer | Bootstyp und Dauer passend zu Ihrer Reise wählen. |
| Pottwale; Blau- und Finnwale | Zum Beispiel São Miguel, Pico und Faial | Pottwale ganzjährig; Blau- und Finnwale besonders April bis Juni | Für Ausfahrten zeitlichen Spielraum lassen. |
| Mobula-Rochen | Princess Alice Bank; Ambrósio bei Santa Maria | Vor allem im Sommer | Offenes Meer: Strömung und eigene Erfahrung berücksichtigen. |
| Walhaie | Besonders Santa Maria | Warme Jahreszeit; Schwerpunkt August und September | Weitere Naturerlebnisse einplanen; Sichtungen schwanken. |
Tierbeobachtungen mit Kindern
Für Familien muss nicht jeder Naturtag auf dem Meer stattfinden. Tiere auf Weiden, Vögel an der Küste und kleine Entdeckungen am Wegesrand lassen sich mit Pausen verbinden. Eine Bootstour kann ein weiterer Höhepunkt sein, sofern sie zum Alter und zur Belastbarkeit der Kinder passt.
Prüfen Sie Mindestalter, Dauer und Bootstyp des konkreten Ausflugs. Berücksichtigen Sie mögliche Seekrankheit und planen Sie bei unsicherem Wetter eine Alternative an Land. Die Teilnahmebedingungen sind je nach Aktivität unterschiedlich.
Reiten und Schnorcheln in die Route einbauen
Auf Faial können Sie einen geführten Ausritt mit Landschaftserkundungen verbinden. Auf Terceira bietet ein Schnorchelausflug eine andere Perspektive auf die Küste. Für die Princess Alice Bank ist Juli bis September der angebotene Zeitraum. Wählen Sie Aktivitäten nach Erfahrung und Teilnahmebedingungen; den Termin stimmen wir mit Ihrer Inselroute ab.
Tiere beobachten und ihre Lebensräume respektieren
Bleiben Sie auf ausgewiesenen Wegen, halten Sie Abstand und folgen Sie auf geführten Ausflügen den Anweisungen der Guides. Verzichten Sie auf Füttern, Anfassen und Verfolgen. Wer ruhig wartet, lässt den Tieren Raum und kann ihr Verhalten oft aufmerksamer wahrnehmen.
Die Tierwelt der Azoren bewusst entdecken
Manchmal bleibt die Fluke eines Wals in Erinnerung, manchmal der Ruf eines Cagarros oder eine kleine Bewegung zwischen den Zweigen. Nehmen Sie sich Zeit für diese unterschiedlichen Begegnungen. Gern planen wir mit Ihnen Ihre Azorenreise – mit den Inseln und Naturerlebnissen, die zu Ihren Interessen passen.