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Die unentdeckte Schönheit – die Azoreninsel Graciosa

Graciosa ist die kleinste Insel der Zentralgruppe der Azoren und die zweitkleinste bewohnte Azoren-Insel überhaupt. Das Leben verläuft hier noch ruhig und gemütlich. Das ideale Ziel zum Ausspannen. Die Anmutige, wie Graciosa übersetzt bedeutet, bietet sanfte Hügel, Windmühlen und alte Herrenhäuser. Landwirtschaft prägt die Insel mit Weideland und Kühen. Graciosa ist der perfekte Ort für Azoren-Liebhaber, die die bekannteren Inseln, wie Sao Miguel, Terceira, Pico oder Faial schon kennen und nun die unentdeckte Schönheit und Ursprünglichkeit der anmutigen kleinen Insel Graciosa für sich entdecken wollen, sozusagen Azoren für Fortgeschrittene!

Verborgene Azoren Schönheit

Azoren-Liebe auf den zweiten Blick: Entdecken Sie Terceira, Graciosa, Sao Jorge und Sao Miguel

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Details
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  • Insel Graciosa
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  • Insel Terceira

 

Azoren Insel-Steckbrief: Graciosa

Der Name der Azoren-Insel Graciosa bedeutet übersetzt zierlich oder anmutig. Und dies beschreibt sie sehr treffend. Denn Graciosa ist die zweitkleinste Insel der Azoren und nur spärlich besiedelt. Graciosa ist trotz ihrer vulkanischen Herkunft auch die flachste Azoren-Insel, fast die gesamte Landfläche liegt tiefer als 300 m. Das Leben auf Graciosa wird von der Ruhe aufgrund der Abgeschiedenheit der Insel und der herrlichen Landschaft geprägt.

Ein Geheimtipp: die kleine Azoren-Insel Graciosa

 

Einwohner der Azoren-Insel Graciosa: Etwas mehr als 4.000.
Größe der Azoren-Insel Graciosa:
Fläche: 60,84 km², Länge: 10 km, Breite: 7 km
Die höchste Erhebung der Azoren-Insel Graciosa:

Eine Caldera im Süden der Insel mit 402 m.

Der Flughafen der Azoren-Insel Graciosa:

Der Flughafen Graciosa liegt etwa 2 km nordwestlich von Santa Cruz da Graciosa.

Die beste Reisezeit auf der Azoren-Insel Graciosa:

Graciosa gilt als die trockenste und sonnenreichste Azoren-Insel. Wie allgemein auf den Azoren ist auch auf Graciosa das Klima ganzjährig mild und gemäßigt. Die Temperaturen fallen im Winter kaum unter 13 Grad, steigen im Sommer aber auch nur selten über 25 Grad. Niederschläge kann es das ganze Jahr über geben, im Sommer aber weniger als im Winter.

 

Die Geologie der Azoren-Insel Graciosa

Blick vom Hügel auf Santa Cruz da Graciosa

Genau wie die gesamte Inselgruppe der Azoren ist auch Graciosa vulkanischen Ursprungs. Überall auf der Insel lassen sich Spuren des Vulkanismus finden. Das spektakulärste vulkanische Erbe auf Graciosa ist die gigantische Lavahöhle Furna do Enxofre. Diese befindet sich in der Caldeira da Graciosa, dessen Krater einen Durchmesser zwischen 800 und 1600 Metern hat und 270 Meter tief ist. Die Lavahöhle selber ist bis zu 194 Metern breit, 172 Meter lang und bis zu 50 Meter hoch. Während die ersten Besucher der Höhle sich noch auf abenteuerliche Art und Weise in die Höhle abseilen mussten, können heute die Besucher bequem durch einen Turm mit 180 Treppenstufen in die mit Schwefeldämpfen gefüllte Grotte hinabsteigen. Unten in der Höhle gibt es einen 15 Meter tiefen See.

Ebenfalls durch vulkanische Aktivität ist die Termas do Carapacho, eine 40 Grad heiße Thermalquelle im Süden der Insel, entstanden. Heute gibt es dort ein kleines Hallenbad, in dem man im heißen Thermalwasser baden kann. Anschließend kann man sich dann gleich im nebenan liegenden Meeresschwimmbecken abkühlen.

Die Geschichte der Azoren-Insel Graciosa

Wahrzeichen der Azoren Insel Graciosa - eine Windmühle

Graciosa wurde, wie auch die anderen Inseln der Zentralgruppe der Azoren, ab etwa dem Mitte des 15 Jahrhunderts besiedelt. Die Siedler stammten in erster Linie vom portugiesischen Festland und aus Flandern, wovon noch heute einige Windmühlen zeugen, in denen man sogar seinen Urlaub verbringen kann. Früher soll es über 35 auf der Insel gegeben haben. Durch den Export von Getreide und Wein kam Graciosa zu bescheidenem Wohlstand, was wiederum Piraten anlockte, die die Insel wiederholt überfielen. Zur Abwehr der Freibeuter errichteten die Bewohner Graciosas Festungsanlagen, deren Überreste heute besichtigt werden können. Doch konnten auch diese die zunehmende Isolierung und den Abstieg der Insel nicht stoppen. Ab dem 19. Jahrhundert prägte dann der Walfang Graciosa. Der berühmteste Einwohner Graciosas war im 19. Jahrhundert der romantische Dichter, Journalist und Politiker Almeida Garrett. Zu Beginn und Mitte der 20. Jahrhunderts verließen viele Einwohner die Insel und wanderten in die USA aus. Heute ist dieser Trend gestoppt und Landwirtschaft und ein sich langsam entwickelnder sanfter Tourismus bilden die Lebensgrundlage der Insulaner.

 

Die Landschaft der Azoren-Insel Graciosa

Kühe prägen die Landschaft der Azoren Insel Graciosa

Da die gesamte Insel von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde, steht die Landschaft Graciosas unter besonderem Schutz. Neben den vulkanischen Attraktionen ist vor allem die Küstenlinie der Insel sehenswert. Diese bietet stark zerklüftete Felsformationen, die steil abfallend in die Tiefe stürzen. Zahlreiche kleine Inselchen, wie die Ilheu da Baleia, deren Umriss, dem eines Wales ähnelt, lassen sich von der Küste aus beobachten. Die besondere Landschaft macht Graciosa auch zu einem lohnenswerten Ziel für Wanderer. Die „Große Route von Graciosa“ führt seit einigen Jahren in zwei Etappe zu allen sehenswerten Punkten der Insel.

Graciosa ist geprägt von der Landwirtschaft und so gibt es dort viele Wiesen und Weiden. Die Anzahl der Kühe auf Graciosa übertrifft dann auch die Anzahl der Menschen. Und auch die Anzahl der Besucher hält sich in Grenzen. Denn bisher ist die Insel immer noch ein echter Geheimtipp für einen entspannten und erholsamen Urlaub.


Kundenmeinungen
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Kundenmeinungen

27.04.2022 von Claudia Gremmer & Mathias Walter

Reise-Bewertungen :

Hallo Frau Eckerle, hallo Frau Heller,

leider ist unsere schöne Azorenreise schon vorbei. Es ist also an der
Zeit, Ihnen ein kurzes Feedback zu geben.

Als erstes: Wir waren sehr zufrieden.

Alle Transfere klappten reibungslos. Die Fahrer waren immer pünktlich am
Flughafen oder Hotel. Die Absprachen vor Ort funktionierten auf beiden
Inseln gut. Besonders GiraPico auf Pico hat uns gefallen. Der Chef
dieses kleinen Unternehmens war gleichzeitig der Guide auf den Pico.
Trotz nicht so guter Witterungsverhältnisse fand er den einizig
möglichen Tag für den Aufstieg und brachte uns in kleiner Gruppe gut
hoch und wieder runter.

Die Unterkünfte gefielen uns ebenfalls beide sehr gut: Das Estrella da
Atlantico in Horta mit seinem gemütlichen Charme und das Calma do Mar -
modern, praktisch und schön. Beide kredenzten ein tolles Frühstück und
auch die Versorgung für die Wanderungen wurden uns ermöglicht. Die Lage
war auch in beiden Fällen optimal für unsere Bedürfnisse.

Die ausgesuchten Wanderungen waren alle sehr schön und boten einen guten
Überblick über die verschiedenen Seiten von Faial und Pico. Der gebuchte
Mietwagen war unsere "Rettung" auf Pico. Genau in dieser Zeit herrschten
Sturm und Regen über den Azoren. Mit dem Wagen konnten wir die Insel
trotzdem erkunden. Zum Whalewatching brachten wir es im dritten Anlauf
auch. (Nur die Wale waren gerade nicht da.)

Eine Anmerkung zur Vorbereitung: Die Namen der Touren in der
Reiseplanung waren nicht identisch mit den Namen in Ihrer mitgeschickten
Tourenbeschreibung. Eine Angleichung wäre hilfreich für Azoren-Neulinge.

Eine Korrektur der Höhenmeter: Die Wanderung Nr. 8 - Caminho Velhos war
mit 741 hm Aufstieg angegeben. Tatsächlich stiegen wir ca. 1200 hm
hinauf und ca. 300 hinab.

Vielen Dank also an Sie und viele Grüße aus dem hohen Norden.

Claudia Gremmer und Mathias Walter

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