Kap Verde

Pass- und Visum-Erfordernisse für die Kapverdischen Inseln

Einreise Kapverden: Reisepass ist Einreise nach Kap Verde erforderlich

Visum Kapverden: Deutsche, Österreichische und Schweizer Staatsangehörige benötigen seit 01.01.2019 für touristische Kurzaufenthalte bis zu 30 Tagen kein Visum mehr zur Einreise nach Kapverden, müssen sich aber bis zu fünf Tage vor Reiseantritt online bei der Polícia National de Cabo Verde unter Angabe der Passdaten, Reisezeitraum (Ein- und Ausreise), Flugnummer und Ort der Unterkunft registrieren. Die Neuregelung betrifft auch die Zahlung der Flughafensicherheitsgebühr (TSA-Tax), die bisher bei Ticketkauf fällig wurde. Sie muss nun ebenfalls bei der Online-Registrierung beglichen werden (3400 Escudos, ca. 34 Euro pro Person für internationale Flüge).

Sie können die Registrierung und Entrichtung der Flughafensicherheitsgebühr unter folgendem Link selbst vornehmen: https://registration.cv.zetes.com

Falls wir die Registrierung und Entrichtung der Flughafensicherheitsgebühr für Sie übernehmen sollen, geben Sie uns bitte am besten direkt bei der Buchung Bescheid. Die Gebühren belaufen sich in diesem Fall auf 50 Euro pro Person.

Einreise Kapverden:
Flugtouristen reisen normalerweise über Sal, Praia, Boavista und Mindelo ein. Bei der Anreise mit Privatschiffen (Segelyachten) ist zu beachten, dass die Einreise nur über die Häfen von Sal, Praia und Mindelo möglich ist. Verstöße gegen diese Vorschrift werden mit Geldstrafe in Höhe von bis zu 100.000,- Escudos (ca. 907,- €) geahndet.

Gesundheitspolizeiliche Formalitäten

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (siehe auch www.who.int). Bei direkter Einreise aus Europa ist die Impfung nicht notwendig.

Quelle: Auswärtiges Amt, Kapverden

Medizinische Versorgung auf den Kapverden

Die medizinische Versorgung auf den Inseln ist mit Europa nicht zu vergleichen, vor allem im Bereich adäquater Nothilfe. Krankenhäuser mit Fachärzten und mit ausreichender apparativer und technischer Ausstattung gibt es nur in Praia / Santiago und Mindelo / São Vicente. Die Touristeninseln Sal und vor allem Boa Vista bieten eine sehr begrenzte medizinische Versorgung, so dass bei schwerwiegenden Erkrankungen oder Unfällen, eine Evakuierung per Flug nach Europa, bzw. auf die Kanaren oder nach Dakar notwendig wird.

Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und insbesondere für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind.

Für Pauschalreisende auf den Urlaubsinseln Sal und Boa Vista bieten wir gerne Informationen über medizinische Hilfe vor Ort. Einige große Hotels bieten auch hausärztliche Sprechstunden und eine Notfallversorgung in Kooperation mit den wenigen privaten Kliniken vor Ort an.

Krankenversicherung auf Reisen in Kap Verde

Ärzte und Medikamente müssen privat vor Ort bezahlt werden.

Touristen, die nach Cabo Verde kommen, sollten deshalb über einen ausreichenden, auch für das Ausland gültigen, Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.

Empfehlung des Auswärten Amtes für Kapverden

Impfungen Kapverden:
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken, Influenza und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.
Das Land ist frei von terrestrischer Tollwut. Bei absehbar intensivem Kontakt zu Fledermäusen kann eine Impfung gegen Tollwut erwogen werden.

Lassen Sie sich zudem vor einer Reise nach Cabo Verde durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen (z. B. www.dtg.org oder www.frm-web.de)

Medizinische Hinweise für die Kapverden

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und gegebenenfalls Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Aufgrund der Infektionsrisiken durch Mücken auf den Kapverden wird allen Reisenden empfohlen

  • körperbedeckende ggf. imprägnierte helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

Dengue Fieber

In den Jahren 2009/10 gab es auf einigen Inseln des Archipels eine Dengue-Fieber-Epidemie mit einzelnen tödlichen Verläufen. Dengue wird durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes (Stegomyia) aegypti übertragen. Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen im präventiven Bereich (Mückenbekämpfung und Gesundheitsaufklärung) werden seitdem nur noch einzelne Fälle gemeldet. Dennoch wird - da es derzeit weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie gibt, ein ausreichender individueller Mückenschutz empfohlen (s. o.).

Zika Virus

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Cabo Verde mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d. h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u. U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren. In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o. g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im, mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten, Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

Malaria

In der Hauptstadt Praia und auf der Insel Santiago treten deutlich vermehrt Malariafälle auf, vorrangig durch Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) bedingt. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe beim Besuch dieser beiden Orte wird empfohlen. Die übrigen Inseln sind malariafrei.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Obwohl selten, so verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern unbehandelt häufig tödlich.

Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Durchfallerkrankungen

Es besteht auf den Inseln ein Risiko für diverse Darminfektionen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

HIV/Aids

HIV/AIDS stellt in Cabo Verde ein geringeres Problem dar, als auf dem afrikanischen Kontinent. Allerdings ist das Virus in einigen Bevölkerungs- bzw. Berufsgruppen dennoch häufiger verbreitet, so z. B. bei Prostituierten aus westafrikanischen Ländern, die auf Touristeninseln wie Sal arbeiten. Kondombenutzung wird insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Vorsicht bei exotischen Souvenirs der Kapverden

Für viele Reiseandenken gibt es strenge Einfuhrregeln. Informieren Sie sich rechtzeitig - bereits vor Antritt Ihrer Reise darüber, welche Reiseandenken aus Artenschutzgründen nicht eingeführt werden dürfen. Auch wenn ein exotisches Souvenir durch seine Besonderheit und Einzigartigkeit beeindruckend ist - viele Tier- und Pflanzenarten, aus denen derartige Souvenirs hergestellt werden, sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Diese Souvenirs unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen. Daher kann es sein, falls Sie solche Souvenirs erworben haben, dass der Zoll diese einbehält oder Sie mit einer Strafe rechnen müssen.

Der Zoll und das Bundesamt für Naturschutz stellen für Reisende das Online-Portal Artenschutz im Urlaub bereit, damit Sie sich genau informieren können, welche Souvenirs aus welchen Ländern nach Deutschland eingeführt werden dürfen.

Quelle: Auswärtiges Amt, Kapverden

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