Einreisebestimmungen

Jeder Teilnehmer/Reisende ist grundsätzlich selbst dafür verantwortlich, dass für seine Person die zur Durchführung der Reise erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind und sämtliche gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die in- sowie ausländischen Ein- und Ausreisebestimmungen, Gesundheitsvorschriften, Pass-, Devisen-, Zoll- und Visabestimmungen, beachtet werden. Gleiches gilt für die Beschaffung erforderlicher Reisedokumente. Bitte informieren Sie sich selbst bei den zuständigen Ämtern und Institutionen und verfolgen Sie die Nachrichtenmedien. Tagesaktuelle Informationen über Pass- und Visaerfordernisse erteilen die zuständigen Botschaften und Ihr örtlicher Bürgerservice oder das Auswärtige Amt.

Hier haben wir die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt (Stand Juni 2018)

Portugal

Kap Verde

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis: Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Portugal

Pass- und Visum-Erfordernisse für Portgual

Einreise nach Portugal für EU-Bürger sowie Bürger aus Island, Lichtenstein, Norwegen und der Schweiz mit Personalausweis

Bürger der Europäischen Union sowie solche aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz benötigen zur Einreise nach Portugal lediglich einen Personalausweis. Minderjährige müssen zusätzlich zum Personalausweis auch eine Reiseerlaubnis ihrer Eltern vorweisen können.

Folgende Staatsbürger brauchen einen mindestens 3 Monate gültigen Reisepass

Staatsbürger der folgenden Länder benötigen für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen einen Reisepass, der nach Beendigung des Aufenthalts noch mindestens drei Monate lang gültig ist: Albanien, Andorra, Antigua und Barbuda, Argentinien, Australien, Bahamas, Barbados, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Brunei, Chile, Costa Rica, Guatemala, Vatikanstadt, Honduras, Israel, Japan, Kanada, Kroatien, Mazedonien, Malaysia, Mauritius, Mexiko, Monaco, Montenegro, Neuseeland, Nicaragua, Panama, Paraguay, Saint Kitts und Nevis, São Marino, Serbien, Seychellen, Singapur, Südkorea, Uruguay, USA, Venezuela; dasselbe gilt für Bürger aus den besonderen Verwaltungsregionen der Volksrepublik China in Hong Kong und Macau, und von Taiwan.

Staatsbürger aller anderen Länder brauchen zur Einreise nach Portugal ein Visum

Staatsbürger aus anderen als den oben aufgeführten Ländern benötigen für die Einreise nach Portugal ein Visum, das in den portugiesischen Konsulaten oder Botschaften des jeweiligen Landes beantragt werden kann und für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen ausgestellt wird.

Gemäß den Durchführungsbestimmungen zum Schengener-Abkommen benötigen Reisende, die innerhalb des Schengener-Vertragsgebiets unterwegs sind, für ihre Ein- oder Ausreise kein neues Visum.

Weiterführende Links:

Visum Antrag: http://www.secomunidades.pt/vistos/index.php?option=com_content&view=article&id=171&Itemid=14&lang=pt
Portugiesische Konsulate im Ausland: http://www.secomunidades.pt/web/guest/PostosConsulares
SEF-Serviço de Estrangeiros e Fronteira / Ausländerbehörde: http://www.sef.pt

Gesundheitspolizeiliche Formalitäten für Portugal

Es bestehen keine Impfvorschriften für Portugal. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet nach Madeira und auf die Azoren gefordert.

Ärztliche Hilfe in Portugal

Sollten Sie ärztliche Hilfe brauchen, wenden Sie sich bitte an das örtliche Gesundheitszentrum (Centro de Sáude). An die Notfallaufnahmen der Krankenhäuser sollte man sich nur in schwerwiegenden Situationen wenden (schwere Verletzungen, Vergiftungen, Verbrennungen, Infarkte, Thrombosen, Atemwegsprobleme, usw.).

Krankenversicherung auf Reisen in Portugal

Bei plötzlicher Krankheit oder einem Unfall in Portugal, haben die Bürger aus 27 EU-Ländern sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz entsprechend der gemeinschaftlichen Richtlinien denselben Anspruch auf kassenärztliche Versorgung wie die Portugiesen. Um Zugang zu kassenärztlichen Leistungen zu haben, benötigen nicht in Portugal ansässige EU-Bürger ihre Europäische Krankenversicherungskarte und einen Reisepass oder Personalausweis. Darüberhinausgehende Leistungen müssen privat bezahlt werden. Wir empfehlen den Abschluss einer Reisekrankenversicherung, die auch den Rücktransport mit einschließt.

Algarve: Ärztliche Untersuchungen für Touristen

Während der Sommersaison können sich Touristen in 32 Strand-Gesundheitseinrichtungen, verteilt entlang der Küste der Algarve, ärztlich untersuchen lassen. Das Ziel ist es, die Gesundheitsvorsorge sicherzustellen und alle klinischen Fälle, die vor Ort behandelt werden können, nachzukommen oder gegebenenfalls den Patienten zu einer geeigneteren Gesundheitseinrichtung weiterzuleiten. Dieser Dienst vervollständigt die regulären Sprechzeiten der Gesundheitszentren und wird in 2016 eine tägliche Öffnungszeit von 10:30 bis 19:30 Uhr, zwischen dem 4. Juli und dem 3. September, und von 10:00 bis 18:00 Uhr, zwischen dem 4. September und dem 18. September, haben. Weitere Informationen finden Sie unter www.arsalgarve.min-saude.pt

Medizinische Hinweise

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,

  • körperbedeckende ggf. imprägnierte helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

Dengue Fieber

Dengue-Fieber kommt auf Madeira vor. Der letzte größere Ausbruch war 2012/13. Dengue wird durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes (Stegomyia) aegypti übertragen. Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen im präventiven Bereich (Mückenbekämpfung und Gesundheitsaufklärung) werden seitdem nur noch einzelne Fälle gemeldet. Dennoch wird - da es derzeit weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie gibt, ein ausreichender individueller Mückenschutz empfohlen (s. o.).

Kap Verde

Pass- und Visum-Erfordernisse für die Kapverdischen Inseln

Reisepass ist Einreise nach Kap Verde erforderlich

Deutsche, Österreichische und Schweizer Staatsangehörige benötigen seit 01.01.2019 für touristische Kurzaufenthalte bis zu 30 Tagen kein Visum mehr zur Einreise auf die Kapverden, müssen sich aber bis zu fünf Tage vor Reiseantritt online bei der Polícia National de Cabo Verde unter Angabe der Passdaten, Reisezeitraum (Ein- und Ausreise), Flugnummer und Ort der Unterkunft registrieren. Die Neuregelung betrifft auch die Zahlung der Flughafensicherheitsgebühr (TSA-Tax), die bisher bei Ticketkauf fällig wurde. Sie muss nun ebenfalls bei der Online-Registrierung beglichen werden (3400 Escudos, ca. 34 Euro pro Person für internationale Flüge).

Sie können die Registrierung und Entrichtung der Flughafensicherheitsgebühr unter folgendem Link selbst vornehmen: https://registration.cv.zetes.com

Falls wir die Registrierung und Entrichtung der Flughafensicherheitsgebühr für Sie übernehmen sollen, geben Sie uns bitte am besten direkt bei der Buchung Bescheid. Die Gebühren belaufen sich in diesem Fall auf 50 Euro pro Person.

Flugtouristen reisen normalerweise über Sal, Praia, Boavista und Mindelo ein. Bei der Anreise mit Privatschiffen (Segelyachten) ist zu beachten, dass die Einreise nur über die Häfen von Sal, Praia und Mindelo möglich ist. Verstöße gegen diese Vorschrift werden mit Geldstrafe in Höhe von bis zu 100.000,- Escudos (ca. 907,- €) geahndet.

Gesundheitspolizeiliche Formalitäten

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (siehe auch www.who.int). Bei direkter Einreise aus Europa ist die Impfung nicht notwendig.

Medizinische Versorgung auf den Kapverden

Die medizinische Versorgung auf den Inseln ist mit Europa nicht zu vergleichen, vor allem im Bereich adäquater Nothilfe. Krankenhäuser mit Fachärzten und mit ausreichender apparativer und technischer Ausstattung gibt es nur in Praia / Santiago und Mindelo / São Vicente. Die Touristeninseln Sal und vor allem Boa Vista bieten eine sehr begrenzte medizinische Versorgung, so dass bei schwerwiegenden Erkrankungen oder Unfällen, eine Evakuierung per Flug nach Europa, bzw. auf die Kanaren oder nach Dakar notwendig wird.

Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und insbesondere für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind.

Für Pauschalreisende auf den Urlaubsinseln Sal und Boa Vista bieten wir gerne Informationen über medizinische Hilfe vor Ort. Einige große Hotels bieten auch hausärztliche Sprechstunden und eine Notfallversorgung in Kooperation mit den wenigen privaten Kliniken vor Ort an.

Krankenversicherung auf Reisen in Kap Verde

Ärzte müssen privat vor Ort bezahlt werden.

Touristen, die nach Cabo Verde kommen, sollten deshalb über einen ausreichenden, auch für das Ausland gültigen, Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.

Empfehlung des Auswärten Amtes

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken, Influenza und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.
Das Land ist frei von terrestrischer Tollwut. Bei absehbar intensivem Kontakt zu Fledermäusen kann eine Impfung gegen Tollwut erwogen werden.

Lassen Sie sich zudem vor einer Reise nach Cabo Verde durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen (z. B. www.dtg.org oder www.frm-web.de)

Medizinische Hinweise für die Kapverden

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,

  • körperbedeckende ggf. imprägnierte helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.

Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

Dengue Fieber

In den Jahren 2009/10 gab es auf einigen Inseln des Archipels eine Dengue-Fieber-Epidemie mit einzelnen tödlichen Verläufen. Dengue wird durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes (Stegomyia) aegypti übertragen. Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen im präventiven Bereich (Mückenbekämpfung und Gesundheitsaufklärung) werden seitdem nur noch einzelne Fälle gemeldet. Dennoch wird - da es derzeit weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie gibt, ein ausreichender individueller Mückenschutz empfohlen (s. o.).

Zika Virus

Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Cabo Verde mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d. h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u. U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren. In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o. g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im, mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten, Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.

Malaria

In der Hauptstadt Praia und auf der Insel Santiago treten deutlich vermehrt Malariafälle auf, vorrangig durch Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) bedingt. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe beim Besuch dieser beiden Orte wird empfohlen. Die übrigen Inseln sind malariafrei.

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Obwohl selten, so verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern unbehandelt häufig tödlich.

Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Durchfallerkrankungen

Es besteht auf den Inseln ein Risiko für diverse Darminfektionen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

HIV/Aids

HIV/AIDS stellt in Cabo Verde ein geringeres Problem dar, als auf dem afrikanischen Kontinent. Allerdings ist das Virus in einigen Bevölkerungs- bzw. Berufsgruppen dennoch häufiger verbreitet, so z. B. bei Prostituierten aus westafrikanischen Ländern, die auf Touristeninseln wie Sal arbeiten. Kondombenutzung wird insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Freiburg, 04.07.2018

Am 12. Juli 2018 öffnet picotours die Türen für Neugierige und Fans der portugiesischen Kultur, für St. Georgener und Freiburger, für Weinliebhaber, Feinschmecker und auch für alle anderen. Ab 14.00 Uhr gibt es Diavorträge über die picotours-Reiseziele – die Azoren, Madeira, Portugal und die Kapverden. Ab 19.00 Uhr schenkt Augusto Dias vom St. Georgener Weinladen „Caves dos Vinhos“ fünf portugiesische Weine zum Probieren aus: vom Vinho Verde bis zum Portwein. Der Deutsch-Portugiese reicht dazu portugiesische Tapas. Eine kulinarische Vorfreude auf die picotours-Wein- und Wanderreise durch das Douro-Gebiet.

Neben Reisen durch den Norden Portugals hat picotours noch weitere 50 Reisen im Programm, etwa Küstentrekking auf den Azoren, Mountainbiking auf Madeira oder Inselhopping auf den Kapverden. Das Motto des St. Georgener Reiseveranstalters heißt „Nachhaltige Reisen, die bewegen!“ – entweder in geführten Kleingruppen oder auf eigene Faust.

„Seit der Gründung von picotours haben wir 15.000 Reiseführer verschickt, 250.000 Wanderkilometer zurükgelegt, 5.000 Gläser Madeira-Wein verkostet, 25.000 Wanderungen organisiert und 500 Mal die Insel Madeira durchquert," sagt Sabine Heller. „Dabei setzen wir uns für sanften Tourismus ein. Das bedeutet: Wir arbeiten mit kleinen, familiär geführten Häusern zusammen, die auf biologische, regionale und saisonale Produkte achten. Wir wollen die einheimische Wirtschaft unterstützen.“ Geschäftsführerin Sabine Heller gründete 2008 das Unternehmen in Freiburg-St. Georgen und bot zunächst Reisen nach Madeira an. Inzwischen sind viele andere portugiesischsprachige Länder dazu gekommen. Die Freiburger Wirtschaft belebt die Unternehmerin auch: Inzwischen beschäftigt Heller zehn Mitarbeitende in ihrem Firmensitz in der Basler Straße.

Sao Tome und Principe

Pass- und Visum-Erfordernisse für Sao Tome und Principe

Ein Reisepass ist zur Einreise nach nach Sao Tome und Principe erforderlich

Für die Einreise nach Sao Tome und Principe ist für deutsche Staatsbürger ein gültiger Reisepass erforderlich. Generell ist die Einreise mit folgenden Dokumenten möglich: Reisepass, vorläufiger Reisepass, Kinderpass. Alle Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Visum

Deutsche Staatsangehörige mit gültigem Reisepass benötigen für die Einreise und einen Aufenthalt von bis zu 15 Tagen sowie die Durchreise kein Visum.

Für Aufenthalte von mehr als 15 Tagen wird ein Visum benötigt. Das Visum wird von der der Botschaft der Demokratischen Republik São Tomé und Príncipe in Brüssel ausgestellt. Es ist auch möglich, ein Visum über die Webseite des são-toméischen Migrations- und Grenzdienstes zu beantragen. Es werden keine Visa bei Einreise am Flughafen in São Tomé mehr ausgestellt.

Für Minderjährige gelten die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

 

Für Staatsbürger aller anderen Länder gilt

Sollten Sie eine andere Staatsbürgerschaft als die deutsche besitzen, so teilen Sie uns bitte bei Ihrer Anfrage oder Buchung Ihre Nationalität mit, so dass wir Sie über die entsprechenden Einreisebestimmungen informieren können. Vielen Dank!

Gesundheitspolizeiliche Formalitäten

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (siehe auch www.who.int). Bei direkter Einreise aus Europa ist die Impfung nicht notwendig.

Bei Einreisen aus dem Gelbfieberendemiegebiet ist zwingend ein internationales Gelbfieberimpfzertifikat vorzulegen, das eine lebenslange Gültigkeit besitzt, siehe auch www.who.int. Diese Impfpflicht gilt für alle Personen älter als 12 Monate. São Tomé und Príncipe ist gelbfieberfrei.

Medizinische Versorgung in Sao Tome und Principe

Die medizinische Versorgung entspricht bei weitem nicht den europäischen Standards. Besucher mit komplikationsanfälligen Vorerkrankungen sollten sich eine Reise gut überlegen.
Reisende sollten eine gut ausgestattete Reiseapotheke und alle notwendigen Dauermedikamente mit sich führen.

Krankenversicherung auf Reisen in Sao Tome und Principe

Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Diese sollte nicht nur medizinisch notwendige sondern auch medizinisch sinnvolle Evakuierungen einschließen

Empfehlung des Auswärten Amtes

Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Masern, Mumps, Röteln (MMR), Influenza (Grippe), Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose)
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z.B. www.dtg.org.

Medizinische Hinweise für Sao Tome und Principe

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

São Tomé und Príncipe ist derzeit von einer Häufung akuter Hautinfektionen unklarer Ursache betroffen. Nach vorliegenden Informationen der WHO sind mehrere hundert Personen daran erkrankt. Für die initiale Annahme einer epidemieartigen Verbreitung einer speziellen tropischen Hautinfektion, des sog. Buruli-Ulkus, fand sich bisher kein wissenschaftlicher Beweis. Eine ansteckende Erkrankung (Mensch zu Mensch) wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht angenommen. Allen Reisenden wird empfohlen, die allgemein bekannten Hygienemaßnahmen einzuhalten und im Falle einer Auffälligkeit an der Haut ärztlichen Rat und Behandlung einzuholen.

Malaria

Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (fast 100% der Fälle in Sao Tomé und Principe) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.

Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
- in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
- unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

Durchfallerkrankungen

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden.
Folgende grundlegende Hinweise sollten beachtet werden:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten: Schistosomiasis (Bilharziose)

Auf Sao Tomé und Principe tritt die intestinale Schistosomiasis (Darmbilharziose) auf. Sie ist auf beiden Inseln fokal endemisch. Sie wird über Hautkontakt durch mit Schistosomenlarven belastetem Süßwasser übertragen. Die Gefahr der Übertragung besteht daher nur beim Baden in Süßwassergewässern.


HIV/Aids

Genaue Angaben über die Prävalenz von HIV in der Bevölkerung liegen nicht vor. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

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