Hinweise für Reisende mit eingeschränkter Mobilität

Hier finden Sie einen Kurzüberblick zum Thema barrierefreies Reisen bei picotours. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte von Montag bis Freitag von 09:00 – 18:00 Uhr unter 0761 – 45 892 890 an unsere Mitarbeiter.

Wir sind spezialisiert auf Aktiv- und Rundreisen. Oft haben unsere Reisen spezifische Anforderungen an die Mobilität sowie auch an Kondition und Ausdauer, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Bitte beachten Sie dazu auch die Gehzeiten und Höhenangaben bei den jeweiligen Wanderreisen. Im Allgemeinen sind unsere Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Bei Zubucher-Gruppenreisen möchten wir die Interessen aller Teilnehmer berücksichtigen, deshalb haben wir die Anforderungen bei jeder Reiseausschreibung genau definiert. Wenn Sie unsicher sind, ob die Reise für Sie geeignet ist, können wir gerne den Kontakt zu unseren Reiseleitern vermitteln.

Reiseberatung und Urlaubsplanung

Menschen, die noch nicht mit einer Behinderung konfrontiert wurden, wissen oft nicht, welche speziellen Bedürfnisse Menschen mit Behinderung im Einzelnen haben. Bitte sprechen Sie Ihre Wünsche und Anforderungen bei unseren Mitarbeitern konkret und offen an. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gern und helfen in vielen Fragen weiter.

Infrastruktur der Urlaubsorte

Die Infrastruktur in den meisten Urlaubsorten in Portugal und auf Kap Verde ist nicht mit der in Deutschland vergleichbar. In Deutschland gibt es z.B. in fast allen Großstädten abgeflachte Bürgersteige. Von diesen Voraussetzungen können Sie nicht ausgehen.

Ärztliche Versorgung

Die ärztliche Versorgung kann in den Urlaubsgebieten seitens picotours nicht sichergestellt werden. Kontaktadressen von Ärzten, Krankenhäusern und Dialysestationen fragen wir auf Wunsch jedoch gerne im Vorfeld für Sie an. Absprachen mit Ärzten und Krankenhäusern müssen Sie vorab selbst tätigen.

Betreuung im Urlaub

Wir empfehlen, dass Gäste mit Behinderung mindestens mit einer persönlichen Begleitperson reisen, die dem Gast mit Behinderung behilflich sein kann. Alleinreisende Menschen mit Behinderung müssen in der Lage sein, ihre Hilfen an allen Stellen selbst zu erfragen oder sich selbstständig zu bewegen.

Gepäck am Flughafen

Für den Gepäcktransport vom Gepäckband (Zollgebiet) bei Ankunft im Urlaubsort bis zur Unterkunft gibt es keine Hilfe, die angemeldet werden kann. Daher ist jeder Gast für sein Gepäck verantwortlich. An den Flughäfen stehen Gepäckkarren zur Verfügung. Notwendige Hilfsmittel (medizinisches Gepäck) werden in der Regel kostenlos befördert, sollten aber bei der Fluggesellschaft angemeldet werden.

Beförderung und Flug

Fluggesellschaften lassen Rollstuhlfahrer und Gäste, die einen Service für die Ein-und Ausstiegshilfe angemeldet haben, im Normalfall als erste den Platz einnehmen und als letzte das Flugzeug verlassen. Sollte es einmal anders erfolgen, obliegt diese Entscheidung der Fluggesellschaft, auf die wir keinen Einfluss haben. Nähere Informationen dazu erhalten sie direkt über die Fluggesellschaft.

Transfers

Wir können in der Regel keine Transfers anbieten, die Personen mit eingeschränkter Mobilität ausreichend gerecht werden. Der Transfer zur gebuchten Unterbringung erfolgt in der Regel per Bus. Aus Versicherungsgründen ist speziell das Tragen einer behinderten Person Busfahrern, Reiseleitern, etc. nicht erlaubt.

Mietwagen

Mietwagen mit Automatik oder mit Spezialausstattung sind in Portugal und auf Kap Verde nur sehr selten verfügbar und müssen im Vorfeld stets angefragt werden. Die Details entnehmen Sie bitte den Hinweisen bei der jeweiligen Reise.

Hotelauswahl

Wir haben nur sehr wenige behindertenfreundliche Hotels im Angebot. Unser Fokus bei der Auswahl der Unterkünfte liegt auf landestypischem Flair und Ambiente. Unsere Häuser sind auf Wanderer und Naturliebhabern eingestellt. Viele unserer Unterkünfte liegen weit ab von größeren Orten und Versorgungsmöglichkeiten mitten in der Natur und der Zugang ist nur zu Fuß – teils auf schmalen Pfaden möglich. Das Gepäck muss teilweise über eine gewisse Distanz selbst getragen werden. Um eine für Sie passende Unterkunft zu finden, hier einige Informationen:

Fast alle unsere Unterkünfte sind nicht behindertengerecht ausgestattet. In Einzelfällen gibt es Zimmer, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität eingerichtet wurden und zum Beispiel im Erdgeschoss liegen und mit einem behindertengerechten Bad ausgestattet sind. Diese Zimmer müssen jedoch stets angefragt werden. Hilfsmittel wie Haltegriffe, höhere Toiletten oder niedrige Schränke sind immer vor Ort anzufragen. Ebenso ist es nicht Standard, dass alle Unterkünfte über eine befahrbare Dusche oder über extra breite Türen verfügen. Gerne recherchieren unsere Mitarbeiter nach geeigneten Möglichkeiten für barrierefreies Reisen.
Bei angegebenen Rampen muss größtenteils davon ausgegangen werden, dass sie steil und nicht besonders breit sind und ebenso selten Handläufe oder Geländer aufweisen. Aus diesem Grund sind sie meistens nicht ohne Begleitung zu benutzen. Außerdem stehen in vielen Hotels bewegliche Rampen zur Verfügung, die nur auf Anfrage den Stufen angelegt werden.

Transport von Rollstühlen und medizinischem Gepäck ins Urlaubsland

Die Fluggesellschaften transportieren Rollstühle und medizinisches Gepäck in der Regel kostenfrei. Je nach Flugzeugtyp können hier jedoch Einschränkungen bei Maßen und Gewicht gelten. Auskünfte hierzu erhalten Sie bei der jeweiligen Fluggesellschaft oder Sie wenden sich an unsere Mitarbeiter.

Bei E-Rollstühlen müssen Sie beachten: Die Mitnahme von Elektro-Rollstühlen bedarf bei Flugreisen einer besonderen Genehmigung der Fluggesellschaft. Voraussetzung für die Beförderung ist eine Trockenbatterie mit abgeklemmten Polen. Nassbatterien werden von der Fluggesellschaft nicht befördert. Der Elektrorollstuhl und die Batterie müssen vom Reisegast selbst zusammengelegt, bzw. verpackt werden. Das Flughafenpersonal kann keine Hilfestellung leisten. Die Fluggesellschaften empfehlen, aufgrund der bestehenden Haftung, eine Zusatzversicherung abzuschließen, um in einem Schadensfall einer Unterversicherung vorzubeugen. Da ein Elektrorollstuhl nicht in den Transferbussen befördert werden kann, ist in allen Fällen die Anfrage für den Sondertransfer erforderlich.

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